Berichte

Das Hackbrett und die Harmonisierung des Zahlungsverkehrs

In den letzten paar Wochen fanden gleich zwei Anlässe der KMU Frauen beider Appenzell statt. Der erste Anlass war ein Besuch beim Hackbrettbauer Johannes Fuchs in Meistersrüte. Mit viel Witz und Charme wusste «de chli Fochsli», stilgerecht in seiner Tracht, viel Wissenswertes über das Hackbrett zu berichten. Er erzählte einiges von der Herkunft, der Geschichte, der Spielweise und der Vielfalt seines Instruments. Auch berichtete Johannes Fuchs wie seine musikalische, aber auch berufliche Laufbahn begonnen und ihn an verschiedene Orte in aller Welt gebracht hat. Gestaunt wurde, mit welcher Präzision und handwerklicher Geschicklichkeit dieses Instrument hergestellt wird. Aufgelockert wurde der Anlass immer wieder mit musikalischen Einlagen, denen andächtig gelauscht wurde.

Das traditionelle KMU Frauenfrühstück mit über fünfzig Teilnehmerinnen fand in diesem Jahr zum Thema «Harmonisierung des Zahlungsverkehrs» in Schwende statt. Der Referent Gonpo Baru von der UBS zeigte auf, was sich in den nächsten drei Jahren im Zahlungsverkehr mit Banken und der Post verändern wird. Die Abläufe werden digitalisiert und vereinheitlicht. Die IBAN-Pflicht wird ab Mitte 2018 eingeführt und in zwei Jahren wird die neue QR-Rechnung die bisherigen Einzahlungsscheine ablösen. Die Vorteile der Harmonisierung bestehen unter anderem bei der klaren Identifizierung der Zahlung, eine Massnahme gegen Geldwäscherei, und der zeitsparenden und einfacheren Bearbeitung. Ein zusätzlicher Nutzen für Betriebe wird die Möglichkeit sein, von der eigenen Betriebssoftware zum Geldinstitut durchgängig automatischen Transaktionsverarbeitung. Beim anschliessenden wunderbaren Frühstück wurde das Thema von den Damen eingehend diskutiert.

KMU Frauen beider Appenzell am Spieltisch

Für einmal haben die KMU Frauen ihren Bürotisch mit dem Spieltisch getauscht. Mit viel Spielgeist und Enthusiasmus simulierten die Unternehmerinnen auf dem Spielbrett ihre eigene Start-up Firma. Es wurden unter anderem eine Schokoladenfabrik, eine Wurstfabrik und eine Kosmetikfirma gegründet und von Grund auf aufgebaut und geführt. Spielerisch wurden die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge und die wesentlichen Hebel einer erfolgreichen Unternehmensführung erlebt. Oftmals war die Führung von Lust aber auch Frust geprägt: Schafften es die Unternehmerinnen innovativ genug zu sein oder die Bestellungen und Verkäufe in der Balance zu halten? Sind die Mitarbeiter zufrieden und wie gut ist die Kommunikation? Reichen die Einnahmen für die Lohnzahlungen? Zudem zeigte eine kurze Werkspionage bei anderen Spielerinnen, wo bei der Konkurrenz die Stärken und Schwächen lagen. Dieser interessante und spannende Spielnachmittag wurde von Prisca Koller von PRO4S, der Entwicklerin dieses Spiels, moderiert. Die anschliessenden Diskussionen zeigten eine grosse Bandbreite von neuen Erkenntnissen und Erfahrungen, die die KMU Frauen mit in ihre Betriebe nehmen konnten.

Klangvoller Start ins neue Jahr

Knapp 30 Frauen trafen sich zum ersten Anlass im neuen Jahr in der Schellenschmiede von Peter Preisig in Gossau. Passend zur Jahreszeit zwischen Silvester und Altem Silvester erfuhr die Gruppe sehr viel Spannendes über Silvesterchläuse, Rollen, Senntumsschellen, «Gspiel», aber noch mehr über das aufwändige Handwerk des Schellenschmiedes.

Peter Preisig, selber begeisterter Silvesterchlaus, beschäftigt sich seit 18 Jahren intensiv mit der Herstellung der Schellen und Rollen. In diesen Jahren hat er sich mit sehr viel Begeisterung und Ausdauer das Handwerk weitgehend selber beigebracht. In der Schweiz ist er fast der einzige, der diese Handwerkskunst noch pflegt und beherrscht. Mit einem Glühen in den Augen zeigt und erklärt er die einzelnen Schritte vom Stahlblech bis zum fertigen, klingendem Klangkörper. Im Feuer wird das Material bei 800 bis 1300 Grad erhitzt, anschliessend mit unzähligen Hammerschlägen in die gewünschte Form getrieben. Viel Geduld, Zeit und Körpereinsatz ist gefragt. Dass aus einem «Blechkübel» durch die vielen Arbeitsschritte und zum Schluss durch die Veredelung mit Messing ein so wohlklingendes Instrument entstehen kann, liess alle staunen. Beim Apéro im warmen Raum neben der Schmiede nutzten die KMU-Frauen die Zeit zu regem Austausch über das Gehörte und zur Kontaktpflege allgemein.

KMU Frauen im Kloster Leiden Christi Jakobsbad

Zum traditionellen Adventsanlass der KMU-Frauen beider Appenzell trafen sich 40 interessierte Mitglieder. Dieses Jahr durfte man im Kloster «Leiden Christi» in Jakobsbad zu Gast sein. In der Klosterkirche wusste Schwester Mirjam, die Mutter des Klosters, viel Wissenswertes zu erzählen. Sie berichtete über die Entstehung und Gründung des Klosters, die Geschichte und die Lebensweise der Schwesterngemeinschaft, die dem Franziskanerorden angehört. Den vielfältigen Fragen stand Schwester Mirjam offen Red und Antwort. Anschliessend begab man sich ins umgebaute Knechtenhaus, wo eine Gruppe die Produktion der Klosterapotheke besuchen durfte und der andere Teil der Frauen sich nach Herzenslust im Klosterladen umsehen konnte. Die KMU-Frauen waren beeindruckt, von der vielfältigen Auswahl an Produkten, wie Sirups, Punschs, hausgemachten Chrömli, Salben, Heilmittel und diversen Geschenksets. Danach folgte in der Kapelle eine musikalische Überraschung. Die Panflötengruppe PanMusica, in der die KMU-Frau Karin Rusch mitspielt, bezauberte die Zuhörer mit wunderschönen Melodien und stimmte so auf die bevorstehende Adventszeit ein. Den Abend schloss man bei einer feinen Suppe im Gästesaal des Klosters ab. Hier konnte man gemütlich zusammensitzen und den Abend ausklingen lassen. An dieser Stelle gebührt den Schwestern im Kloster «Leiden Christi» für ihre offene Gastfreundschaft ein grosses Dankeschön. Die KMU-Frauen durften einen spannenden Einblick in ihren Lebens- und Arbeitsalltag erhalten.

KMU Frauen beider Appenzell besuchen Handbuchbinderei

Korinna und Benjamin Korselt von kokobu GmbH in Teufen luden die KMU Frauen beider Appenzell zur Besichtigung ihrer Handbuchbinderei ein. Die rund fünfundzwanzig Unternehmerinnen erhielten einen Einblick in die ungewöhnlichen Verarbeitungstechniken und die Kunst des Buchbindens. Den KMU Frauen imponierte in der Buchbinderei die Vielfalt an Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Auch das riesige Ausmass an Handarbeit die in den einzelnen Artikeln steckt wurde einem auf der Führung durch den Betrieb bewusst. Der Blick hinter die Kulissen dieser Manufaktur von Büchern, Papierwaren und Präsentationsmitteln liess die KMU Frauen staunen über die Vielfalt der Kundenwünsche und den Exklusivitäten, welche von namhaften inländischen Firmen sowie Weltkonzernen hier in Teufen zusammen mit Korinna und Benjamin Korselt entwickelt und hergestellt werden. In den ehemaligen Räumen der Kunz Druck steht ein ganzer Maschinenpark: unter anderen finden sich hier eine klassische Prägemaschinen, eine Heftnähmaschine sowie verschiedene Laserschneidecomputer. Der Berufsweg von Korinna Korselt führte von der handwerklichen und bei Benjamin Korselt‘s von der industriellen Handbuchbinderei her. Die ideale Kombination die mit viel Enthusiasmus und Herzblut gelebt wird, wie die KMU Frauen sehen konnten. Der Anlass an diesem lauen Herbstabend wurde durch die PS Events, Sepp Manser, der Betriebsnachbar von kokobu, auf kreativste Art mitgestaltet. Er präsentierte kurz sein Unternehmen und das Angebot, welches von Eventplanung bis zu eigenen Kabarettauftritten reicht. Beim anschliessenden Apéro extra-riche haben die Damen eifrig mögliche Ideen für Kundengeschenke ausgetauscht und kamen sogar in den Genuss einer kabarettistischen Einlage von Sepp Manser persönlich.

KMU-FRAUEN NAHMEN SICH ZEIT

Vor einigen Tagen trafen sich über 30 Frauen zu einer Impuls-Schulung zum Thema «Wie nutze ich meine Zeit noch sinnvoller?» im Hotel Löwen Appenzell.
 Das Motto der KMU-Frauen beider Appenzell lautet: Ein aktives Netzwerk. Somit sind sich die anwesenden Personen einig, dass wer aktiv ist, auch gut planen und organisieren sollte, damit Mann/Frau im Leben nicht dauernd fremdbestimmt und unnötig gestresst wird. Der Referent Beat Meyer (3P GmbH, Herisau) führte mit vielen aktiven Elementen durch den Abend. Was ist Stress? Warum gibt es guten und schlechten Stress? Mit welchen Denkmustern lebe ich schon lange? Wo bremsen sie mich? Auf diese und weitere Fragen zu den Themen gab Beat Meyer im ersten Teil viele nützliche Tipps und Denk-Anstösse weiter. Im zweiten Teil des Abends ging es um das eigene Zeitmanagement. Mit vielen ganz praktischen Beispielen zeigte er auf, wie wir unsere Zeit sinnvoll planen können, um so mehr Freiraum zu gewinnen. So ist es im Arbeitsalltag z.B. sehr sinnvoll und realistisch, nur 60% der verfügbaren Zeit zu verplanen und 40% frei für Unvorhergesehenes, Störungen usw. zu haben. Auch der Umgang mit der E-Mail-Flut war zum Schluss ein Thema.
 Mit vielen guten Ratschlägen und Vorsätzen im Kopf, liessen die Damen den Abend bei einem Schlummertrunk gemütlich ausklingen. Klar war allen, dass jede selber den Mut für erste Schritte zu einer Veränderung im Alltag haben muss. Darüber kann dann bei einem nächsten Anlass ausgetauscht werden.

KMU-FRAUEN IN DER DIGITALEN WELT

Im voll besetzten Saal des Restaurants Bären in Hundwil trafen sich sechzig KMU-Frauen beider Appenzell zum traditionellen KMU Frauen-Frühstück. 
Zu den Gästen gehörte auch eine extra angereiste Delegation der KMU Frauen aus der Westschweiz. Aus erster Hand erhielten die Damen wichtige Einblicke und Informationen über die Umstellung auf die Telefonie der nahen Zukunft. Die Herren Sascha Krasensky und Walter Neff von der Swisscom zeigten in ihrer Präsentation und mit den Antworten in der anschliessend rege benutzten Fragerunde, worauf sich Betriebe und Privathaushalte schon bald einstellen müssen. Durch gute und ausführliche Informationen gesättigt, erfreuten sich die Damen anschliessend am reichhaltigen Frühstücksbuffet und an vertieften Diskussionen zum Thema IP-Telefonie.

KMU FRAUEN BESICHTIGEN "KYBUN"

Die KMU Frauen beider Appenzell waren zu Besuch in der „World of walk-on-air“. Nachdem alle Damen mit KyBoot-Schuhen ausgestattet waren, informierte ein Film über die Vorzüge dieses Luftkissenschuhs. Denn eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten ist die Bewegungsarmut. Unsere Muskulatur braucht Nahrung durch Bewegung. Diese muss aber richtig, nicht stressartig erfolgen, sondern durch sanfte und kraftvolle Belastung. Mit dem Schuh mit der weichen Sohle spürt man den Untergrund fast wie beim Barfusslaufen, nur nicht so hart. Im neuen Besucherzentrum lernte man an den verschiedenen Stationen beispielsweise das bewusste Gehen auch über unebenen Untergrund. Nach dem Credo ‚stehen oder gehen‘ konnte der KyBounder, ein weich-elastischer Federboden oder der KyTrainer, ein Laufband für Steharbeitsplätze getestet werden. 
Beim Rundgang durch die Produktionsräume, wurde allen bewusst, wie aufwendig die Schuhproduktion ist. Obwohl einige Arbeitsschritte automatisiert wurden, ist noch ganz viel Handarbeit nötig um all die vielen Einzelteile zu einem Schuh zusammenzusetzen.  Der Erfinder des KyBoots – Karl Müller – hat in seinem Leben viele Hochs und Tiefs durchgestanden. Nach einem herben Rückschlag machte er sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens. Da kam ihm die Idee des MBT-Schuhs, dessen Erfindung und der Verkauf der Firma machten ihn zum reichen Mann. Doch dann setzte er bei Bankgeschäften falsch und verlor fast sein gesamtes Vermögen. Die Erfindung von KyBoot, ein Bewegungskonzept für den Alltag, gibt Karl Müller eine neue Chance. 
Beim anschliessend offerierten Apéro zeigte KMU-Frau Sue Bartholet zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Luzia Koch das breite Sortiment an KyBoot-Schuhen. Einige KMU-Frauen bleiben auch künftig in Bewegung mit dem Luftkissenschuh.

FAST WIE IN DAGOBERT DUCKS GELDTRESOR

Ist Geld gut oder böse? Die KMU Frauen beider Appenzell versuchten dieser Frage auf ihrem Ausflug nach Lenzburg auf den Grund zu gehen.

 

Der erste Anlass der KMU Frauen beider Appenzell im neuen Jahr führte die Gruppe Unternehmerinnen ins Stapferhaus nach Lenzburg in die Ausstellung «Geld - Jenseits von Gut und Böse«.
Geld bietet uns Sicherheit, Unabhängigkeit, Macht, Liebe! Diese und eine Menge weiterer Behauptungen mussten die KMU Frauen beweisen oder widerlegen. Die Gruppe genoss einen geführten Museumsbesuch und anschliessend einen zweistündigen Workshop, ein moderiertes Quiz zum Thema «Psychologie des Geldes«. Die Damen mussten darin drei Aussagen behandeln: Macht Geld glücklich? Kann Geld motivieren? Verdirbt Geld den Charakter? In einem süffigen Quiz mussten sich die Teams für verschiedene Behauptungen zu diesen Themen entscheiden und Geld auf die «richtige» Antwort setzen. Höchste Konzentration war gefordert, und die anschliessenden Diskussionen bewiesen, dass Geld nicht einfach gut oder böse ist. 
Auch mit provokative Aussagen mussten sich die Teilnehmerinnen an diesem Tag ganz persönlich auseinander setzen. Zum Beispiel mussten die Frauen in der Ausstellung jede für sich an einer Wand mit einer Reihe Geldautomaten kritische Fragen zur eigenen Beziehung zum Geld beantworten. Kaum je fiel eine Antwort leicht, man musste tief in sich selber hinein schauen um manche Fragen zu beantworten. 
Weiter auf dem Rundgang erhielt der Spruch «im Geld schwimmen» im Raum der «Offenbarung» eine weitere Dimension: Gefüllt mit über vier Millionen Fünfrappenstücken konnten sich die KMU Frauen mitten ins Geld setzen, sich die goldenen Batzen durch die Finger rinnen lassen und sich für einmal wie Dagobert Duck in seinem Tresor fühlen.

KMU-FRAUEN BESICHTIGTEN DAS NEUE HOTEL

Im zukünftigen Restaurant von «Säntis -das Hotel» begrüssten Remo Brülisauer, Bereichsleiter Gastro, Hotellerie, und Michael Wehrli, Bereichsleiter Technik, Infrastruktur, die rund 60 Damen. In zwei Gruppen konnte der spannende Rundgang in den fast fertigen Räumlichkeiten gemacht werden. Von der Suite im Dachgeschoss über den Wellnessbereich, die Küche, das Restaurant bis hin zu beeindruckenden Technikräumen durften sie sich überall umsehen. An allen Ecken waren fleissige Handwerker noch bis spät in den Abend mit den letzten Details beschäftigt. Unter den Frauen wurde rege gestaunt, kommentiert und «gefachsimpelt«. Mit grossem Applaus bedankte sich die Gruppe bei den beiden Herren und machte sich hungrig auf den Weg zum Gasthaus Passhöhe. Dort genossen alle in geselliger Runde ein feines Fondue, passend zum aufkommenden Schneewind, der draussen wehte.

WAHRHEIT ODER LÜGE?

Der menschliche Lügendetektor. Mit diesem Training der besonderen Art tauchten die KMU Frauen zusammen mit Stephan Lendi in dieses Thema ein. Auf interessante und packende Art vermittelte der Moderator viele Tipps und Tricks, welche für die KMU Frauen im Alltag bestimmt immer wieder hilfreich sein können.

EVENT NIGHT BEI MADELEINE MODE ST. GALLEN

Die KMU Frauen beider Appenzell waren zu Gast bei den KMU Frauen St. Gallen und besuchten die Madeleine Mode in St. Gallen. Nach der Modeschau mit den neuen Saison-Highlights genossen die Damen ein köstliches Apéro-Buffet und liessen den Abend beim Netzwerken gemütlich ausklingen.

VOLLMONDWANDERUNG WASSERAUEN-MEGLISALP-WAGENLÜCKE-SÄNTIS

Bei traumhaften Bedingungen machten sich einige KMU-Frauen um Mitternacht auf den Weg Richtung Säntis. Nach einer Stärkung in der Wagenlücke erreichten sie rechtzeitig zum Sonnenaufgang den Berggipfel auf dem Säntis.

KMU-FRAUENFRÜHSTÜCK ZUM THEMA „SMALL TALK“

Am alljährlichen Frühstück der KMU Frauen beider Appenzell stand dieses Jahr ein spannendes Thema im Mittelpunkt, nämlich „Small Talk“. 
Wir durften im Landgasthof Sammelplatz zu Gast sein und waren begeistert vom tollen Ambiente und dem vielfältigen und leckeren Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen liess.  60 KMU Frauen waren gespannt auf unsere Referentin Jaqueline Scherrer, die uns in die Geheimnisse des „kleinen Gesprächs“ einweihte.
„Small Talk“ ist wichtig um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, meinte Jaqueline Scherrer und gab uns wertvolle Tipps und Anregungen und sogar ein Rezept mit auf den Weg. Auch eine positive Einstellung und Körpersprache erleichtert den Einstieg in ein Gespräch und hilft uns, dass wir in Zukunft interessanten und angenehmen „Small Talk“ geniessen können.  Ein herzliches Dankeschön der Appenzeller Kantonalbank, die unser Frauenfrühstück sehr grosszügig unterstützt hat. 
Das Frauenfrühstück war wie jedes Jahr ein sehr beliebter Anlass. Anschliessend konnte schon fleissig „Small Talk“ geübt werden!

UNTER DEM MOTTO ‚DER FLIEGENDE TEPPICH‘ WAREN DIE KMU FRAUEN BEIDER APPENZELL ZU BESUCH BEI DER TISCA TIARA IM BÜHLER

Das Firmen-Kredo ‚Wir kleiden Lebensräume‘ hat sich während der ganzen Betriebsbesichtigung manifestiert: Sei es die textile Ausstattung eines Flugzeuges einer königlichen Familie, die mit Rasenteppich überzogene Bühne und Sitze der Festspiele in Hundwil , oder der politisch korrekt verlegte Läufer auf der Bundeshaustreppe in Bern, so vielseitig und interessant ist die TISCA TIARA. Während des Besuchs erhielten die KMU Frauen Einblick nicht nur in die kreative Abteilung, in den Prozess der Entwicklung einer neuen Linie, sondern konnten auch in der Produktionshalle die Stoff- und Teppichwebmaschinen in Aktion erleben. In einer kurzen Präsentation stellte Domenica Tischhauser die Firma, die in diesem Jahr ihr 75 jähriges Jubiläum feiert, vor und betonte, wie wichtig heute auch in der Textilbranche die Diversifizierung ist. Mit über dreitausend Artikeln deckt die TISCA TIARA viele Bereiche ab: Den Privaten, Büros, Gastronomie, Sport und den Flugbereich mit all seinen speziellen Auflagen. Den KMU Frauen wurde erklärt, dass die Entwicklung einer neuen Kollektion immer mit einem leeren, weissen Blatt beginnt und die Inspirationen aus den Trends, unter anderem aus der Mode, Architektur, dem Möbeldesign, gewonnen werden. Die KMU Frauen waren beeindruckt von dem was sie über die TISCA TIARA erfahren haben und einige haben im Kopf bereits ihre eigenen Wohnräume redekoriert.

DIE KMU FRAUEN AUF DEM GLATTEIS

Zum Frühlingsbeginn trafen sich die KMU Frauen beider Appenzell zu einem sportlichen Tête-à-Tête in der neuen Curlinghalle in St. Gallen.

 

Bauch-Beine-Po einmal ganz anders: Die rund zwanzig Teilnehmerinnen nahmen am Montag Einiges in Kauf um das Curling zu meistern. Unter den kompetenten Anweisungen der Instruktoren vom Curlingclub Herisau-Waldstatt wurde eifrig das Gleiten auf dem vorderen Fuss, das Stossen des Curling-Steins und das Wischen mit dem Besen geübt. Mit viel Spiel und Spass legten die Damen zu Beginn herrliche Rutschpartien auf Bauch und anderen Körperteilen auf das Eis. Bekanntlich macht die Übung den Meister und so spielten bereits in der zweiten Hälfte des Abends, schon fast olympisch, vier Mannschaften gegeneinander ein kleines Turnier.

WEINDEGUSTATION ZUSAMMEN MIT KÖSTLICHKEITEN AUS DER BACKSTUBE

Kürzlich trafen sich die KMU-Frauen AI/AR zum ersten Anlass in diesem Jahr. Im schmucken Lokal der Konditorei-Confiserie Laimbacher in der Hauptgasse von Appenzell begrüsste KMU-Frau Ruth Fuchs (ruma Weine und Spirituosen GmbH) und Reto Laimbacher als Gastgeber die knapp 30 Frauen. Gleich zu Beginn erfahren diese viel Wissenswertes über den Wein. So lernen sie zum Beispiel, wie Wein richtig gelagert wird, was eine gute Korkenqualität ausmacht oder welches die optimale Trinktemperatur des Weines ist.

Bei der anschliessenden Degustation konnte das neu erworbene Wissen gleich angewendet werden. Die regionalen Weine aus dem Sortiment von Schmid Wetli AG aus Berneck wurden geschwenkt, die Farbe begutachtet und anschliessend probiert, um die verschiedenen Geschmacksrichtungen auf der Zunge zu spüren. Die Auswahl reichte vom spritzigen Apérowein bis hin zum süssen Dessertwein. Dazu konnten verschiedene Köstlichkeiten aus der Backstube degustiert werden. Mit dem feinen Speck/Lauch-Gugelhopf, den diversen Canapés, dem leckeren Apérogebäck oder der Schokolade konnten die unterschiedlichsten Kombinationen zusammen mit dem Wein ausprobiert werden. Bei angeregten Diskussionen wurden die eigenen Empfindungen ausgetauscht.

SAMICHLAUS BESUCHT KMU-FRAUEN

Zum letzten Anlass in diesem Jahr waren die KMU-Frauen beider Appenzell im Restaurant Bären in Schlatt AI zu Gast. Dort liessen sie sich mit einem feinen Fondue auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen.
Von drauss‘ vom Walde komm ich her…! Als plötzlich der Samichlaus mit dem Schmutzli den Saal betrat, verstummten die angeregten Diskussionen. Als sich die Frauen in der vom Samichlaus vorgetragenen, etwas ungewöhnlichen Weihnachtsgeschichte in irgendeiner Form wieder erkannten, war die Überraschung noch grösser. 
Beim gemütlichen Beisammensein mit Nüssli und Mandarinen konnten die Frauen den Abend ausklingen lassen, bevor sie sich durch den dichten Nebel auf den Heimweg machten.

KMU-FRAUEN IN DER ERSTEN UMWELTARENA DER WELT

Umwelt und Nachhaltigkeit sowie eine Überraschung auf höchstem Niveau für die KMU Frauen beider Appenzell.

 

Wieviel Strom produziere ich, wenn ich eine Rutschbahn hinuntersause? Wie fühlt es sich an in einem Altbau im Vergleich zu einem Minergie Haus? Solche und eine Menge anderer Fragen zu den Themen Energie, Nachhaltigkeit und Wiederverwertung wurden den KMU Frauen auf ihrem Ausflug in die Umweltarena in Spreitenbach (AG) beantwortet. 
Auf dem geführten Rundgang erfuhren sie alles über die Idee, die Entstehung und Architektur des eigenwilligen Gebäudes. Mit der schweizweit grössten gebäudeintegrierten Photovoltaikanlage liefert es Strom für den Eigenverbrauch und hundert weitere Haushalte. Die Bioabfälle aus dem hauseigenen Restaurant werden unter dem Dach zu Biogas umgewandelt und Heizung und Warmwasser bedient. 
Die rund fünfundvierzig weiteren interaktiven Stationen liessen die Damen zu anderen aktuellen Umweltthemen verweilen. Weiter ging‘s ins Untergeschoss, wo auf einem kurvenreichen Parcours Elektrofahrzeuge aller Art ausprobiert werden konnten und die KMU Frauen um die schnellste ‘elektrische‘ Runde wetteiferten. 
Zum Schluss und als Überraschung wurden die Frauen nach der Umweltarena zu einem Apéro in das höchste Gebäude der Schweiz, dem Prime Tower in Zürich, eingeladen.

KMU-FRAUEN BESUCHEN SCHRIFTEN HAAS IN EGGERSTANDEN

Knapp 30 Frauen folgten der Einladung, die Schriften Haas in Eggerstanden zu besichtigen.  Nach einer kurzen Einführung von KMU-Frau Isabella Haas, erhielten die Gewerblerinnen auf einem Rundgang in den neu erstellten Räumlichkeiten einen Einblick über die Vielfältigkeit des Schaffens des Werbetechnikbetriebs. So werden beispielsweise Fahrzeuge mit Folien beschriftet, Werbeblachen oder Textilien bedruckt und aus dicken Kartonplatten lustige Handy-Halterungen hergestellt. Aber auch die Wegweiser für das Wanderwegnetz werden bei Schriften Haas gefertigt. Für die unterschiedlichsten Wünsche und Bedürfnisse findet Schriften Haas, meist in Zusammenarbeit mit dem Kunden, für jeden die passende Beschriftungslösung. Anschliessend an die interessante Führung, wurden die Frauen mit einem überaus reichhalten Apéro verwöhnt.

KMU-FRAUEN FRÜHSTÜCK IN HEIDEN

"Diese strahlenden Gesichter an diesem Morgen! Das ist wirklich einmalig!", eröffnete Miriam Fahrni, Logopädin und Stimmtrainerin, ihren Workshop "Bewusst Sprechen". Das Wichtigste hätten die anwesenden Frauen demnach bereits begriffen, nämlich das offene und strahlende Zugehen auf das Gegenüber. 
Die eigene Sprechweise sei die akustische Visitenkarte des Unternehmens, so die Stimmtrainerin. "Dabei kommt es auf Haltung, Atmung, Stimme und Aussprache an." Fahrni plädierte dafür, sich bewusst hinzustellen, mit klarer und angenehmer Stimme zu sprechen und sich nicht von der eventuellen Rage des Gesprächspartner anstecken zu lassen. Mit gezielten Lockerungs- und Dehnungsübungen stärkte Fahrni das Körperbewusstsein der Frauen und gab ihnen konkrete Hilfen für den Alltag mit. Anschliessend genossen die Frauen das von Huber + Suhner offerierte Frühstücksbuffet und nutzten die Zeit zum bewussten Sprechen.

SOCIAL MEDIA FÜR DIE KMU-FRAUEN

Unter dem Titel "Social Media - Freund oder Feind" drückten die KMU-Frauen beider Appenzell an einer eigens für sie eingerichteten Weiterbildung die Schulbank. Kursleiter Guido Knaus zeigte, was beim Einstieg auf die gängigen Plattformen wie Face-Book, Twitter, Linkedin, usw. für Ihr Unternehmen besonders beachtet werden muss. Die Teilnehmerinnen erhielten einen Einblick in die grossen Möglichkeiten, aber auch Gefahren die solche Plattformen darstellen können. Obschon ein Abend alleine kaum Zeit genug bietet dieses Thema zu erforschen, so gingen die Frauen mit vertieftem Grundwissen und Antworten nach Hause.

KMU-FRAUEN BEIM NACHTWÄCHTER IN APPENZELL

Die KMU-Frauen Appenzell Inner- und Ausserrhoden haben sich zum ersten Anlass in diesem Jahr getroffen. „Hört Ihr Leut‘ und lasst Euch sagen, die Turmuhr hat schon geschlagen…“ So empfingen die zwei Nachtwächter Erich Koller und Sepp Brülisauer die Frauen und führten sie in zwei Gruppen an die geschichtsträchtigen Orte im Dorfkern von Appenzell. Im waschechten Innerrhoder Dialekt vermittelten Sie interessante Überlieferungen und Anekdoten aus früherer wie auch aus heutiger Zeit. Mit neuem Wissen und Eindrücken liessen die KMU-Frauen den Abend beim gemütlichen Beisammensein ausklingen.

KMU-FRAUEN IN DER "STERNSCHNUPPE" IN STEIN

Unter der fachkundigen Anleitung von Rosmarie Bünter konnten die Damen ihr handwerkliches Geschick beweisen und kreierten exklusive Schwemmholz-Engel und Drahtfeuer-Sterne. Nach der Arbeit wurde dann im oberen Stock bei Glühwein, Käsekuchen, Hackbrettmusik und einer Weihnachtsgeschichte auf den Advent eingestimmt. 
Der Anlass war in diesem Jahr geprägt von Abschied nehmen. Drei der vier Leiterinnen der KMU-Frauen AI und AR haben ihren Rücktritt auf Ende dieses Jahres eingereicht. Rita Leirer, Stein, trat als Dienstälteste nach achtzehn Jahren Tätigkeit für die KMU-Frauen Ausserrhoden, Ruth Lenzi, Appenzell, und Sylvie Manser, Gonten, nach sieben Jahren erfolgreicher Leitung der KMU-Frauen Innerrhoden zurück. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge nahmen die Zurücktretenden die mit Witz und Charme gehaltenen Laudationes entgegen. Barbara Rusch, Teufen, bleibt den KMU-Frauen Ausserrhoden als Leiterin erhalten. 
Mit grosser Freude wurden an diesem Abend den Anwesenden die drei neu dazu stossenden Leiterinnen vorgestellt. Ab Januar 2014 wird Barbara Rusch von Esther Pircher aus Gais für die KMU-Frauen AR unterstützt. Karin Rusch und Bernadett Inauen, beide aus Appenzell, übernehmen die Leitung für die KMU-Frauen Innerrhoden. Das neue Team wurde von den Anwesenden herzlich willkommen geheissen.

KMU-FRAUEN BEWIESEN HANDWERKLICHES GESCHICK

Im Rahmen von ViermaligEinmalig lernten die KMU-Frauen beider Appenzell den vierten Betrieb des Leiterinnenteams kennen, die Holzbau Albert Manser AG in Gonten.

Über 30 Frauen folgten der Einladung von Sylvie und Albert Manser, die Holzbau Albert Manser AG zu besichtigen.

Der Holzbaubetrieb, der nächstes Jahr das 60-jährige Bestehen feiern kann, hat sich vom Kleinbetrieb stets vergrössert und erweitert und beschäftigt zurzeit 16 Mitarbeiter. Seit Jahren bildet die Firma auch Lehrlinge aus, die von Holzbau-Polier Stefan Sutter intern betreut und gefördert werden. Auf einem Rundgang durch den Betrieb konnten die interessierten Gewerblerinnen viel über den Baustoff Holz, Wärmedämmung und die heutige Holzbautechnik erfahren. Ein Höhepunkt für jede Frau war sicherlich die Besichtigung des in unmittelbarer Nähe gelegenen Minergie-EFH, das soeben fertig gestellt wurde.

Wie fühlt sich Holz zum Verarbeiten an? Dies konnten die Teilnehmerinnen selber erfahren indem sie ein Deko-Brett aus Altholz herstellen konnten. Mit viel Spass und Freude beim Sägen, Bohren und Schleifen bewiesen die KMU-Frauen Kreativität und handwerkliches Geschick. Sichtlich stolz auf ihr Werk konnten am Ende alle ihre eigen kreierte Tisch-Deko mit nach Hause nehmen.

KMU-FRAUEN ERLEBTEN "KOSMETIK"-POSTENLAUF

Anlässlich des Leiterinnenjahres“ ViermaligEinmalig“ fanden im September und Oktober bei Ruth Lenzi, KMU Frauen Appenzell Innerhoden Postenlauf Abende statt. 
Die geladenen und hoch interessierten Frauen aus dem Appenzellerland duften Einiges erleben. Gekonnt verführte das Team von Säntis Kosmetik, Appenzell, die Frauen in die Kosmetikwelt. Zum Einen erfuhren die Anwesenden Wissenswertes über ihre Haut und zum Anderen konnten sie ihre Hände verschönern lassen. Der Spassfaktor in Sachen Farben und Make-up kam auch nicht zu kurz. So konnten die zahlreich erschienenen Damen glücklich und motiviert den gelungenen Abend mit viel Gesprächsstoff über Kosmetik ausklingen lassen.

KMU FRAUEN LASSEN SICH ÜBER DEN NEUEN EIDGENÖSSISCHEN FACHAUSWEIS "FACHFRAU UNTERNEHMUNGSFÜHRUNG KMU" ORIENTIEREN

Das traditionelle Frühstück der KMU Frauen AI / AR im Restaurant Golf Gonten stand im Zeichen des neuen eidgenössischen Fachausweises 'Fachfrau Unternehmungsführung KMU'.

Am diesjährigen KMU Frauen Frühstück beider Appenzell waren Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Bundesbern und Delegierte aus verschiedenen Kantonen zu Gast. Das Referat von Christine Davatz, Vizedirektorin des sgv, zum Thema Fachfrau Unternehmungsführung KMU stiess auf reges Interesse und so fanden sich rund neunzig Frauen zu diesem Anlass ein.

Ziel des Fachausweises ist, Frauen, welche in ihrem KMU Betrieb Führungs- und Managementaufgaben wahrnehmen, deren Qualifikationen auf eidgenössischer Ebene anzuerkennen. Im Falle von Geschäftsaufgabe oder Scheidung können diese Kompetenzen oft nicht ausgewiesen werden, da eine KMU Frau in der Zeit keine entsprechenden Zertifikate erwerben konnte. Solche müssen jedoch bei einer Bewerbung auf dem Arbeitsmarkt vorgewiesen werden.

Dieser vom Schweizerischen Gewerbeverband neu ins Leben gerufene Fachausweis kann nun in einer entsprechenden Ausbildung erworben werden. Eine erste Gruppe KMU Frauen hat diese Ausbildung begonnen und wird im Frühling 2014 abschliessen. Die Kandidatinnen müssen im Betrieb erworbene Kompetenzen belegen und in einem Dossier, welches von Experten geprüft wird, festhalten.

MIT EINER WERKZEUGKISTE UND TAUSEND FRANKEN

Besichtigung der Sportgarage Leirer in Stein

Was einmal ganz einfach in einer Einfamilienhausgarage mit einer Werkzeugkiste und tausend Franken im Sack begann, ist heute ein ausgewachsener KMU Betrieb mit Kundschaft aus der ganzen Welt. Früher lagen Motoren in der Waschküche, die Wäsche musste auswärts erledigt werden. Über die Jahre ist der Betrieb gewachsen und hat sich vergrössert. In einer Art Postenlauf konnten die KMU Frauen den Betrieb und das Team kennenlernen. In der Autodiagnostik erfuhren sie, dass ein ganzer Ferrari auf einem USB-Stick Platz findet. In der Spenglerei ist gerade eine Front mit einem Blechschaden in der Rekonstruktion. Weiter ging der Rundgang von der Reifen-Reiss-Demonstration bis hin zur Testmeile und zum Reifenhotel, wo hunderte von Reifen, darunter auch Raritäten, gelagert werden. Mit Witz und Charme führten Fritz und Roland Leirer die Damen durch ihr Reich und betonten, dass sie ohne ihre "hauseigenen" KMU Frauen keine Chance hätten. 

BIN ICH EIN AUDI-, BMW- ODER OPEL-TYP?

Zum ersten Anlass aus der Reihe"ViermaligEinmalig" trafen sich die KMU Frauen beider Appenzell bei Tonio Coiffure in Teufen.

In diesem KMU Frauen-Jahr stellen sich im Besonderen die Betriebe der vier Leiterinnen aus AI und AR vor. Diese Reihe eröffnete nun Barbara Rusch von Tonio Coiffure aus Teufen, Leiterin für AR. Mit dem Thema "Bin ich nun ein Audi-, BMW- oder Opel-Typ" und "Wie wird heute die Kundin beraten, um den zu ihr passenden Stil zu ermitteln?" war der Anlass auf Anhieb ausgebucht un so trafen sich fünfundzwanzig Frauen beider Appenzell in Teufen für eine persönliche, interaktive Frisur-Stil Beratung. Zuerst stellten sich das Inhaberpaar Barbara und Heinz Rusch und anschliessend das gesamte Team mit den Lernenden vor.

Nach dieser kurzen Einführung teilten sich die Gäste in fünf Gruppen auf und wurden dann einzeln von einer Mitarbeiterin von Tonio Coiffure beraten. Jede Dame musste zuerst in einer Mode- oder Autoillustrierten zwei bis drei Bilder finden, die ihr gefielen. Die Auswahl wurden dann von der Mitarbeiterin mit der Kundin zusammen analysiert und so der persönliche Typ und Frisuren-Stil individuell ermittelt. Immer wieder sorgten die Beratungen für verblüffende Erkenntnisse. Die KMU Frauen kehrten strahlend und mit guten Tipps nach Hause zurück. Wegen der grossen Nachfrage wird der Anlass für die KMU Frauen am 20. März noch ein zweites Mal angeboten.

SCHÖÖ-WÜESCHT-SCHÖÖWÜESCHT

Die KMU Frauen AI/AR schnitzen Silversterchläuse zum Alten Silvester

 

Letzen Mittwoch trafen sich die KMU Frauen beider Appenzell zu ihrem ersten Anlass im neuen Jahr. Auf dem Programm stand der Besuch in der Schnitzerwerkstatt von Heinz Ackermann der seit einigen Jahren seine Leidenschaft für Silversterchläuse zum Hobby gemacht hat. Der ehemalige Landwirt empfing die rund fünundzwanzig Gewerbefrauen in seiner Wohnung in Herisau, die gleichzeitig die Werkstatt beherbergt. Er erzählte über die Schnitzkunst im Allgemeinen, der Tradition des "Chlausens" und von seiner  persönlichen Freude an den "Schönen". Seine geschnitzen Silvesterchläuse werden von der ruhigen Hand seiner Partnerin Melitta Diem mit viel Liebe zum Detail bemalt. Unter Heinz Ackermanns fachmännischer Anleitung durften mutige Damen das Schnitzen an einem "Chlaus-Rohling" sogar selber ausprobieren. Die für den Besuch der KMU Frauen bereitgestellten Holz-Rohlinge wird Heinz Ackermann zu Ehren der KMU Frauen AI/AR widmen und entsprechen ausgestalten.

KMU FRAUEN AI UND AR BEI DER POLIZEI

Zum letzten Anlass der KMU Frauen in diesem Jahr waren die Frauen beider Appenzell von Kantonsbaumeister Otto Hugentobler persönlich, unterstützt von Kurt Knöpfel, Projektleiter, zu einer exklusiven Führung durch das neu umgebaute Zeughaus in Herisau eingeladen. Von der Einsatzzentrale der Polizei im Dachstock bis hinunter in die Katakomben des Staatsarchivs folgten die rund fünfzig Damen gespannt den interessanten Ausführungen von der anfänglichen Idee zum Umbau Zeughaus Herisau bis hin zum heutigen Resultat. Zum Abschluss des KMU Frauen Jahres wurde in einer anderen Lokalität der jährliche Adventanlass bei einem feinen Raclette gefeiert.

KMU FRAUEN AI/AR ZU BESUCH IM KINDERDORF PESTALOZZI

Dieser Tage waren die KMU Frauen beider Appenzell zu Besuch im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen.

Angela Zahner führte die Gruppe durch das Besucherzentrum und erzählte den interessierten Frauen von der Idee, ein Kinderdorf für Kriegswaisen zu bauen und der Entwicklung des Dorfes bis heute. Waren es früher Kriegswaisen, die in Trogen ein Zuhause weit weg von der Heimat hatten, so sind es heute vielmehr junge Menschen mit Problemen um die eigene Identität und Integration, die hier einen "Schonraum" finden. Die Stiftung unterstützt und leitet zudem seit dreissig Jahren Projekte im Ausland zum Wohl der Kinder und den interkulturellen Austausch. Fast andächtig wandelten die Frauen im Anschluss an die Führung durch die Ausstellung. An den verschiedenen Stationen konnte man sich zu den Themen rund um die Entstehung und die Bewohner des Kinderdorfes vertieft informieren oder ganz einfach den Erzählungen von Ehemaligen "Kinderdörflern" zuhören.

KMU FRAUEN IM "BRAUQUÖLL" APPENZELL

Die KMU Frauen AI/AR besuchten kürzlich das Besucherzentrum "Brauquöll" der Brauerei Locher, Appenzell. Über 40 Frauen wurden von Renate und Raphael Locher sowie Claudia Nyffeler, Leiterin Besucherzentrum, empfangen. Nach einer kurzen Einführung über traditionelle Biere und Bierspezialitäten des Familienunternehmens konnten die Frauen auf einem spannenden Audiorundgang und einer Filmvorführung viel Interessantes über die Braukunst und über die Herstellung von Bier und Whisky erfahren. Raphael Locher gewährte einen interessanten Überlick über die Entwicklung des Familienbetriebes Locher AG wie auch über die Braulandschaft Schweiz. Beeindruckend ist der Erfolg und die Vielseitigkeit der Brauerei, die mittlerweilen ihre Kunden weltweit beliefert. Anschliessend führte Frau Nyffeler die Frauen mit viel Witz und Humor durch die Bierdegustation. Das Shopangebot im Brauquöll wurde von den neuen "Bierexpertinnen" rege benutzt, konnte doch jede ihr Lieblingsbier gleich mit nach Hause nehmen.

KMU FRAUEN FRÜHSTÜCK / VORTAG DER UBS ÜBER DIE VORSORGE DER FRAUEN

Kürzlich trafen sich rund 50 Frauen beider Appenzeller Kantone zum alljährlichen Frühstück. Bei schönstem Wetter und einem feinen Frühstück im Restaurant Rank Appenzell genossen die KMU Frauen den überaus spannenden Vormittag.

Im Fokus dieser Veranstaltung stand das Thema "Vorsorge" in den unterschiedlichen Lebensphasen einer Frau. Ob berufstätig mit Kindern, mit eigenem Gewerbe, verheiratet, verwitwet oder im Konkubinat - Frauen sind besonders mit verschiedenen Lebenssituationen konfrontiert. Und in jeder Lebensphase ändert sich auch die Einstellung zu Sicherheit, Risikobereitschaft und Zukunftserwartung. All dies liess die Gewerbefrauen sehr konzentriert zuhören.
Gekonnt und umfassend vorgetragen von Frau Catherine Rukavina, Juristin, UBS, St. Gallen, stellten die Zuhörer sehr schnell fest, dass es wahrscheinlich nicht zwei ähnliche Situationen im Saal gibt. Umso Wichtiger zeigt sich das frühzeitige Auseinandersetzen mit der Planung un der Umsetzung der Vorsorge.

Gesponsert wurde das Referat sowie das Frühstück verdankenswerterweise von der UBS St. Gallen.

KMU-FRAUEN BESUCHEN NATIONALBANK

Rund vierzig Frauen wandelten am letzten Mittwoch gemäss einer Medienmitteilung durch die ehrwürdigen Hallen der Schweizer Nationalbank am Hauptsitz in Bern. Ein Referat von Thomas Marbert, Mitglied des Generalsekretariates, führte die Gewerbefrauen in die Aufgaben und Instrumente sowie die Organisation der Zentralbank ein. Die Gruppe konnte auch einiges über die neuen Banknoten, deren Aussehen, Sicherheitsmerkmale und Einführung, und über die Schweizer Goldreserven erfahren. Zum Abschluss haben alle Frauen, wie es weiter heisst, einen (Schoggi-)Goldbarren mit auf den Weg bekommen.

MODERNE KOMMUNIKATION

Rund fünfzig KMU-Gewerbefrauen aus den beiden Appenzell stellten sich den Anforderungen an den modernen Geschäftsbrief.

Die Ausschreibung für den Workshop zum Thema "moderne Kommunikation" aus dem Programm der KMU-Frauen AI und AR stiess auf grosses Interesse. Rund fünfzig Gewerbefrauen drückten an zwei Abenden die Schulbank an der eigens für sie organisierten Weiterbildung am BBZ in Herisau. Was sind die Anforderngen an den Geschäftsbrief heute? In den letzten Jahren hat sich die professionelle Korrespondenz um Einiges verändert. Der Stil ist direkter geworden und Floskeln sind heute unerwünscht. Es zeigt sich, dass jede Geschäftsfrau Fragen zu Aufbau, Stil, Grammatik und neuer Rechtschreibung hatte. Die aktiven Diskussionen mit der Kursleiterin Johanna Feil zeigten, wie wichtig es für jeden Betrieb ist, sich durch den professionellen modernen Geschäftsbrief nach aussen zu positionieren. Intressant zu erfahren war, dass sogar die elektronische Korrespondenz einem E-Mail-Knigge, der sogenannten "Netiquette", unterliegt. Mit dem neu gewonnenen Wissen verfassten die Frauen am Computer zum Schluss nach allen Regeln der heutigen "Korrespondenz-Kunst" den perfekten Geschäftsbrief.

KMU-FRAUEN BESUCHTEN LINER MUSEUM APPENZELL

Kürzlich trafen sich die KMU-Frauen AI/AR zum ersten Anlass in diesem Jahr. Die knapp 30 kunstinteressierten Frauen lauschten gespannt den Ausführungen von Dr. Roland Scotti, Kurator Stiftung Liner. Die aktuelle Ausstellung unter dem Namen "work work work" liessen dem Kunsthistoriker viel Spielraum über die verschiedenen Werke und Künstler zu berichten. Im 1998 eröffneten Museum Liner erführen die Gewerbefrauen viel Wissenswertes über Kunst und Architektur. Im Anschluss liess die Gruppe in nahegelegenen Lokal in Appenzell den Abend ausklingen bei einer warmen Suppe und Antipasti. Wir Veratwortlichen der KMU-Frauen sowie die Teilnehmerinnen bedanken uns herzlich bei Dr. Roland Scotti für seine Führung sowie den beiden Gewerbeverbänden für die Unterstützung. Insbesondere freuen wir uns über die Teilnahme vieler KMU-Frauen an den bevorstehenden Anlässe.

KMU-FRAUEN AI UND AR BEI R+N "IN FAHRT"

Die KMU-Frauen AI und AR besuchten bei ihrem jüngsten Anlass den Betrieb r+n Transporte, Herisau, am Standort in St. Gallen-Winkeln.

Der Spätsommeranlass der KMU-Frauen von Inner- und Ausserrhoden führte nach St. Gallen-Winkeln zum Hochregallager der Firma r+n Transporte aus Herisau. Die rund zwanzig Damen wurden von Marlies Nef, Mitinhaberin der Firma, empfangen. Schon seit 1964 transportierte die Firma Güter im In- und Ausland. 1998 übernahmen Bruno und Marlies Nef als Familien-AG die Firma, die mit ihren 36 Mitarbeitern und 27 Fahrzeugen ein klassischer KMU-Betrieb ist. Seit 2008 ist das Lagern von Gütern in St. Gallen ein weiteres Standbein der Firma. Sehr wichtig in dieser Branche ist die Flexibilität, denn oft wird die Ware kurzfristig aus dem Lager abgerufen, oder Ware muss von A nach B geliefert werden. Als Höhepunkt durften die Damen einzeln im Cockpit des Sattelschleppers mitfahren und für einmal hoch über dem Verkehr thronen.

BESUCH BEI DER THYSSEN KRUPP PRESTA AG

Für einmal reisten die KMU Frauen ins Vorderland nach Oberegg. Es versammelten sich knapp 30 interessierte Frauen um der Betriebsbesichtigung beizuwohnen. Nach einem herzlichen Empfang und einer kurzen Einführung in die Materie begann der Rundgang. Zwischen viel Stahl und eindrücklichen Maschinen, welche natürlich der Mensch bedient, wurde uns bewusst, mit welcher Präzision hier gearbeitet wird. Die Thyssen Krupp Presta, welche 1972 erstmals in Betrieb genommen wurde, beschäftigt mittlerweile rund 140 Mitarbeiter. Sie erziehlt rund 25 Mio. Umsatz im Jahr. Das gute Arbeitsklima und die Führung, welche vom der Mutterfirma in Eschen FL aus geht, waren deutlich zu spüren. Für uns KMU Frauen ein gelungener Ausflug nach Oberegg, welcher uns jeden Tag in Erinnerung bleibt. Egal ob im Auto oder beim Vorbeifahren eines Lastwagens. Wir wissen jetzt, wo um uns herum sich solche Teile befinden.

WINTERSTIMMUNG BEI DEN KMU-FRAUEN AI/AR

Carol Forster, Besitzerin vom Bücherladen Appenzell und Gewinnerin des Preises "unabhängige Buchhandlung 2010", war Gast bei den KMU-Frauen AI/AR. Gegen 20 Gewerblerinnen folgten der Einladung der KMU-Frauen AI/AR ins Restaurant Hohe Buche in Trogen. Im Gespräch mit Carol Forster konnten die interessierten Teilnehmerinnen vieles aus Carols Geschäftsleben erfahren. Von der Entscheidung nach dem Gymnasium in Appenzell eine Lehre als Buchhändlerin zu absolvieren, dem Wunsch einen eigenen Bücherladen zu realisieren über die Herausforderungen an kleine Buchhandlungen im Umfeld von Internet und Grossanbietern sowie über die Freude als unabhängige Buchhandlung des Jahres 2010 gewählt worden zu sein. Nach einem feinen Fondue genossen die Frauen bei Nüssen und Mandarindli die Vorlesung von Carol Forster, die Gedichte vom Schnee zum Besten gab. Passend zum Buchthema wurden die Frauen auf dem Heimweg mit der bilderbuchmässigen Aussicht auf der Hohen Buche, dem sternklaren Himmel und der tief verschneiten Landschaft belohnt.

KMU FRAUEN AI/AR BESUCHTEN DIE THYSSEN KRUPP PRESTA AG

Für einmal reisten im April die KMU Frauen ins Vorderland nach Oberegg. Es versammelten sich knapp 30 interessierte Frauen um der Betriebsbesichtigung beizuwohnen. Nach einem herzlichen Empfang und einer kurzen Einführung in die Materie, begann der Rundgang. Zwischen viel Stahl und eindrücklichen Maschinen, welcher natürlich der Mensch bedient, wurde uns bewusst, mit welcher Präzision hier gearbeitet wird. Die Firma Thyssen Krupp Presta, welche 1972 erstmals in Betrieb genommen wurde, beschäftigt mittlerweile rund 140 Mitarbeiter. Sie erziehlt rund 25 Mio. Umsatz im Jahr. Das gute Arbeitsklima und die Führung welche von der Mutterfirma in Eschen FL aus geht, waren deutlich zu spüren. Für uns KMU Frauen ein gelungener Ausflug nach Oberegg, welcher uns jeden Tag in Erinnerung bleibt. Egal ob im Auto oder beim Vorbeifahren eines Lastwagens. Wir wissen jetzt, wo um uns herum sich solche Teile befinden.

KMU-FRAUEN IM KKW

"Strom ist nicht alles, aber fast alles braucht Strom": Unter diesem Motto reisten die KMU-Frauen beider Appenzell zum Kernkraftwerk Gösgen. Der dreistündigen Führung mit Informationen über Gewinnung und Verwendung von Uran, einer kleinen Lektion in Kernphysik und der Präsentation des Projekts Endlagerung der radioaktiven Abfälle sei die Gruppe mit Spannung gefolgt, teilen die KMU-Frauen mit. Zum Schluss stiegen sie 14 Meter hoch in den Kühlturm, das Wahrzeichen des KKWs. Im warmen Dampf wurde die enorme Energie der Anlage fühl- und sichtbar.

KMU-FRAUEN FRÜHSTÜCK IM HOF WEISSBAD

Was findet man nur im Hof Weissbad auf dem Frühstücksbuffet? Dies und noch viel mehr konnten die KMU-Frauen AI/AR von Frau Anita Schneider, Ernährungstherapeutin im Hotel Hof Weissbad, erfahren.

Über 50 Frauen folgten der Einladung zum jährlichen KMU-Frauen-Frühstück ins Hotel Hof Weissbad. Gleich zu Beginn stellte Ernährungstherapeutin Frau Anita Schneider die individuelle, bedarfsgerechte Ernährung Hof Weissbad vor, damit die Frauen ihr neu erworbenes Wissen beim anschliessenden Frühstück gleich anwenden konnten. Diese Ernährung, die auf einer alten Weisheit beruht, ist weder eine Kur noch eine Diät. Das Wissen, welche Nahrungsmittel morgens aktivieren oder wie zum Beispiel ein regenerierendes Abendessen die Schlafqualität verbessern kann sowie der Umgang mit wärmenden oder kühlenden Nahrungsmittel kann das Wohlbefinden stark steigern. Im Mittelpunkt dieser Ernährung stehen die Verdauungs- und Entgiftungsorgane, die unter anderem auch durch das Einsetzen von Heil- und Küchenkräuter einfach unterstützt werden können. Frau Anita Schneider gab viele Tipps und Tricks zur Prävention oder gegen allgemeine Gesundheitsprobleme an die interessierten Frauen weiter. Diejenigen, die das Wissen vertiefen wollen, können am Kursangebot individuelle Ernährung Hof Weissbad teilnehmen, das auch externen Gästen offen steht.

Zum Abschluss besichtigten trotz Dauerregen einige Frauen das neue Hofhaus und den Kräutergarten während andere sich dem Rundgang durch das Gesundheitszentrum anschlossen. Einen herzlichen Dank an die Gastgeber Damaris und Christian Lienhard für das feine Frühstück und den interessanten Vortrag.

Gefängnis - ein KMU-Betrieb!

Unter diesem Titel fand am letzten Mittwoch für die KMU Frauen aus AR und AI eine Besichtigung der Strafanstalt Gmünden in Niederteufen statt.

Rund 35 KMU Frauen aus Ausser- und Innerrhoden sind dieser Behauptung nachgegangen. Mit dem Besuch der anstaltseigenen Werkstätten wurde dies beantwortet. Antifussel-Kleiderroller, Absperrbretter für Baustellen, kleine Steckteile und Glasfaserkomponenten werden dort von Insassen der Strafanstalt hergestellt oder zusammengefügt. Auch kreative Arbeiten konnten bestaunt werden. Der zweistündige Besuch unter der Leitung von Kurt Ulmann, Direktor, gab einen Einblick in die Abläufe der Anstalt. Ein Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen wie Aufnahme, Spazierhof und die verschiedenen Wohnbereiche hinterliessen ein beklemmendes Gefühl. Sicherheitsschleusen, vergitterte Korridore und Fenster, Zellen ohne oder mit minimaler Möbilierung erinnerten an Szenen aus Film und Fernsehen. Spannend zu erfahren war wie die Einweisung eines Straftäters abläuft. Ebenso interessant waren die Ausführungen über den Strafvollzug in der Schweiz, Kennzahlen über die Entwicklung der Kriminalität im Allgemeinen, die verschiedenen Vollzugsarten, Therapien für Gefangene und die Geschichten zu alltäglichen Problemen mit Insassen.

In Anbetracht der Konsequenzen und nach diesem Einblick wird jetzt die eine oder andere Dame selbst eine einfache Parkbusse schneller und lieber bezahlen als vorher.

"Sportlicher" Auftakt für KMU-Frauen

Ein hauseigenes Gewitter sorgt für das Ozon für die Wasseraufbereitung, Unterwasserkameras für die Sicherheit der Schwimmer und zwölf Monate Eis für nimmersatte Winterbegeisterte: Der erste KMU-Anlass in diesem Jahr begann für die KMU-Frauen Inner- und Ausserrhoden kürzlich im Sportzentrum Herisau. Der Rundgang führte die Frauen durch Räumlichkeiten und Anlagen wie Hallenbad, Eishalle, Gymnastik- und Kraftraum sowie Sauna. Im Cockpit des Bademeisters wurden die verschiedenen Kontroll- und Sicherheitsmechanismen, die für den Betrieb des Hallenbades nötig sind, erklärt. Um einen Einblick in die Technik zu erhalten, tauchten die KMU-Frauen in den Untergrund ab. Wärme und Lärm, beispielsweise von den Kompressoren für das Eis oder dem Wärmetauscher für Luft und Wasser, schlügen den Besucherinnen entgegen. Eine kurze Auffrischung der Chemiekenntnisse durch den technischen Leiter Mike Buchmann half zum besseren Verständnis der Abläufe für die chemische Aufbereitung des Badewassers, etwas Physik für das Begreifen der Nutzung der Abwärme von den Kunsteiskühlungen für das Erwärmen des Wassers und der Luft im Sportzentrum.

KMU Frauen AI/AR tarfen sich zum letzten Anlass in diesem Jahr

In gemütlicher und adventlicher Stimmung wurden wir herzlich in der Backstube der Konditorei Fässler, Appenzell, begrüsst. Nach einem Film über Geschichte und Herstellung der traditionellen Appenzeller Chlausebickli, durften gut 20 angemeldete Frauen selbstständig einen Chlausebick bemalen. Mit gekonntem Blick instruierte und kontrollierte uns eine Fachfrau beim bemalen des Weihnachtsgebäcks. Uns wurde so länger es dauerte klar, dass diese Arbeit viel Fingerspitzengefühl und Hingabe erfordert. Ausklingen liessen wir den interessanten und schönen Abend mit einem Imbiss und angeregter Diskussion über die verschiedenen Sujet der Chlausebickli. Wir schwelgten bis zum Schluss in Erinnerungen aus der eigenen Kindheit und dem Zauber des Advents. Jede Teilnehmerin trug mit Stolz und Sorgfalt Ihr Kunstwerk nach Hause.

In Ausserrhoden nach Innerrhoden - Ein Besuch der KMU-Frauen AR/AI im Kloster Wonnenstein in Niederteufen.

Schwester Scholastika vom Terzianerinnenorden des Hl. Franziskus im Kloster Wonnenstein berichtete rund 40 interessierten KMU-Frauen von der Geschichte des Klosters und aus ihrem Leben als Klosterfrau. In einer anschliessenden Fragerunde stand Schwester Scholastika Rede und Antwort auf die vielen spannenden Fragen zum Kloster und deren Bewohnerinnen.

KMU-Frauen laden zum Gesprächstraining ein – Thema: Klarer und bewusster denken und handeln.

Die KMU-Frauen AI/AR trafen sich zum Workshop Gesprächstraining „Klarer und bewusster denken und handeln. Gesprächstrainerin Frau Verena Schiegg, Appenzell, weisst zu Beginn darauf hin, das gute, effektive Gespräche nur geführt werden können, wenn sich die Gesprächspartner auf der gleichen Ebene begegnen. Vereinfacht ausgedrückt auf der „Ich OK – du OK-Ebene“.

Zuerst stellte uns Frau Schiegg das Bewusstheitsrad vor. Das Bewusstheitsrad ist ein beliebtes Feedback-Modell, um Gruppenprozesse zu steuern, kann jedoch auch von Einzelpersonen in Einzelsituationen eingesetzt werden. Es zeigt auf, was unsere Sinne Wahrnehmen, wie die Daten interpretiert werden (Gedanken), welche Gefühle ausgelöst werden, welche Absichten, Wünsche oder Ziele wir an uns oder andere haben und welche Handlung daraus hervorgeht. Anhand von verschiedenen Fallbeispielen konnten die Frauen die Anwendung des Bewusstheitsrades vertiefen. Im Weiteren führte uns Frau Schiegg in die Transaktionsanalyse ein. Die Transaktionsanalyse geht davon aus, dass die Menschen verschiedene Ich-Zustände haben, die unterschiedlich gross und unterschiedlich entwickelt sind. Es sind dies das Kindheits-Ich, das Eltern-Ich und das Erwachsenen-Ich. Der aktive Ich-Zustand kann an Wörtern, Sätzen, Redewendungen, Sprechweisen, Gestik, Körperhaltung und dem Gesichtsausdruck wahrgenommen werden. Diesen Ich-Zustand zu erkennen hilft, den Gesprächspartner sowie den Gesprächsverlauf besser zu verstehen. Nach den 2 Stunden intensivem Gesprächstraining sind wir wohl noch keine Gesprächsprofis, doch konnten von Frau Schiegg viele nützliche Typs, die im Berufsleben sowie im Alltag eingesetzt werden können, mit nach Hause genommen werden.

Der nächste Anlass der KMU-Frauen findet am 7. Mai 2009 statt. Wir sind zur Betriebsbesichtigung der Firma ARCOLOR AG in Waldstatt eingeladen.